Heute konnte ich endlich das Spital wieder verlassen. Am Mittwoch als ich eingerückt bin, wurde ich am Tag untersucht und man teilte mir mit, dass ich erst am Donnerstag operiert werden würde. So habe ich halt einen Tag mehr im Spital verbringen müssen.
Als Narkosevariante habe ich die Periduralanästhesie (PDA) gewählt. Da die Operation etwa 90 min dauern sollte habe ich mich entschieden zusätzlich noch ein Schlafmittel einzunehmen, damit ich nicht während der ganzen Operation den Ärzten beim Fluchen zuhören muss
Die PDA zeigte am Anfang nicht wirklich ihre Wirkung, so mussten Sie noch 2-3 mal nachspritzen. Die PDA ist nicht schmerzhaft, einzig was mühsam war, war ein Druck im Rückenbereich und natürlich die kalten Temperaturen im Vorbereitungsraum vor der OP.
Die Operation begann ca. 11:45 Uhr und ich war ca. um 14:30 wieder halb wach, doch noch etwas “beduselt” von den Medikamenten. Um 16:00 Uhr konnte ich wieder aufs Zimmer gehen. Schmerzen hatte ich keine nach der Operation und auch nicht in der Nacht. Trotzdem nahm ich Schmerzmittel und Enzündungshemmer zu mir. Am Freitagabend teilte ich dann den Krankenschwestern mit, dass ich keine Schmerzmittel mehr möchte. Aus Sicherheitsgründen bekam ich noch 2 mal Antibiotika intravenös und durfte dann die Nadel aus dem Handrücken entfernen lassen (ich hasse diese Dinger).
Der Arzt teilte mir dann mit, dass die Operation ziemlich schwierig war und sie anstatt 90 min wie geplant ganze 2 Stunden gedauert hatte. Das Osteochondron sei fast Tennisball gross gewesen und sie haben eine Bruchstelle gefunden zwischen Knochen und Osteochondrom. Diese Bruchstelle sei auch dafür verantwortlich, dass ich Schmerzen hatte vorher (und somit das Osteochondrom auch erst wirklich aufgefallen ist).
So ich hoffe dass die Narbe gut verheilt. Am 3. Januar kann ich die Fäden ziehen gehen.
Periduralanästhesie