Schlafstörungen
Calcium und Magnesium sollte in etwa über den Tag im Verhältnis 2:1 aufgenommen werden. Die Aufnahme von Calcium und Magnesium kann zeitlich auseinanderliegen. Am einfachsten ist die Versorgung über ein Kombipräparat das beide Stoffe enthalt, dann muss man an etwas weniger denken. Calcium ist eher stimulierend, während Magnesium eher beruhigend wirkt. Bei Schlafstörungen kann es deshalb Sinn machen, das Calcium am Morgen und das Magnesium am Abend zu sich zu nehmen.
Ein Mangel an Magnesium führt zu Krämpfen in der Muskulatur, nervöser Unruhe und Schlaflosigkeit, da es die Freisetzung von Acetylcholin hemmt, welches die Erregbarkeit der Muskulatur und des Zentralnervensystems herabsetzt. Gerade bei hoher Stressbelastung braucht man vermehrt Magnesium.
Ein häufiger Faktor für Schlafstörungen ist auch, das nächtliche „Auf die Toilette gehen“, weil man danach nicht mehr einschlafen kann. Ein gutes Mittel um den Gang auf die Toilette zu vermeiden oder zu reduzieren ist auf die Nacht keine treibenden Flüssigkeiten wie Kaffee, Cola oder Teesorten zu trinken. Das Beste ist immer noch Leitungswasser. Eventuell kann eine Therapie im fortgeschrittenen Alter mit Stechpalmenextrakt, das aus der Beere der Stechpalme gewonnen wird, zur Linderung helfen. Es hilft neben dem positiven Einfluss auf die Prostata auch die Harnwege zu entlasten.
Im Allgemeinen ist bekannt, dass Fett- und Kohlenhydratreiche Mahlzeiten auf die Nacht nicht unbedingt förderlich für das Schlafklima sind. Deshalb sollte man darauf achten bei Schlafstörungen solche üppige Mahlzeiten weg zu lassen und durch eine eiweissreiche Nahrung am Abend zu ersetzen.
Allgemein gilt je nach Körpertyp und Empfindlichkeit nach 16:00 Uhr keine koffeinhaltigen Getränke mehr einzunehmen, da Koffein stimulierend auf das Herzkreislaufsystem wirkt und leicht Harntreibend ist. Beides wie bereits besprochen Faktoren, die nicht zur Schlafqualität beitragen.
