Monatsarchiv für Januar 2008

XP Royal Blue Theme

Dienstag, den 29. Januar 2008

Ich finde das Royal Blue Theme ist eines der schönsten XP Designs überhaupt. Sehr aufgeräumt…

Royale Theme for WinXP description
A new theme, potentially destined for Windows XP. Freeware
Royale Theme is a new theme, potentially destined for Windows XP, that has leaked out of Microsoft and onto the web. The theme appears to have come out of a beta version of Media Center 2005 that was in testing.

The theme is not a substantially different incarnation of the existing of Luna, the current default theme for Windows XP. You can see the main changes in the screenshots below; one could describe it as being a ‘glass mod’ of Luna.

As Microsoft knows, it is very hard to please everyone when it comes to themes. However, I think they can be reasonably certain that most people will like this new version of Luna.

Screens
Die Screens sind von Softpedia!

Royal Blue Theme 1
Royal Blue Theme 2

Download

Royal Blue Theme

Wer spielt mit?

Sonntag, den 27. Januar 2008

The Game

Wie es in Realität wirklich ist

Samstag, den 26. Januar 2008

Realität

C#2008 Sprachfeatures Teil 2: Automatische Properties

Freitag, den 25. Januar 2008

Ihr kennt sicherlich das mühsame Erstellen und Tippen von Properties für reine Datenhaltungsklassen. Will man unter C#2005 ein Property in einer Klasse modellieren, so muss man eine private Membervariable und ein zugehöriges Property mit Getter und Setter implementieren. Dies sieht dann in etwas so aus:

   private string _myProperty;

   public string MyProperty {
      get { return this._myProperty; }
      set { this._myProperty = value; }
   }

Man kann sich vorstellen, dass dieser Prozess bei Klassen mit mehreren Properties sehr umständlich ist! In C#2008 gibt es jetzt aber automatische Properties. Das obige Codesegment kann in C#2008 folgendermassen ausgedrückt werden:

   public string MyProperty { get; set; }

Wie man dem obigen Codeausschnitt entnehmen kann, muss man nur den Accesmodifier, den darunterliegenden Datentyp, den Propertynamen und einen leeren Get und Set Teil erstellen. Zur Kompilierzeit wird dem Property ein privates Feld und eine dazugehörige Implementation hinzugefügt (dies alles unter der Haube).

Einschränkungen
Es ist nicht möglich read-only oder write-only Properties zu definieren. Also folgende Codesegmente sind nicht erlaubt:

   public string MyProperty { get; }

oder

   public string MyProperty { set; }

Ebenfalls ist es nicht möglich in einer Klasse die ein automatisches Property deklariert auf die darunterliegende private Membervariable zu zugreifen, da das Feld ja erst zur Kompilierzeit quasi “induziert” wird. Die Klasse selber muss also immer die Propertysyntax brauchen. Z.B.

class MyExampleClass{
   public string MyProperty { get; }

   public override string ToString() {
      return string.Format("Tracelight.ch rocks! {0}", MyProperty);
   }
}

Eine weitere Einschränkung liegt darin, dass die automatischen Properties immer den Defaultwert des darunterliegenden Datentypes haben und nicht auf einen anderen Defaultwert initialisiert werden können. D.h. Referenzen sind immer null während z.B. Integer den Wert 0 haben usw. Will man den Properties beim Erstellen der Klasse einen Wert zuweisen, so muss dies über den Konstruktor der Klasse geschehen. Folgendes Beispiel demonstriert dies:

class MyClass {
   public string MyProperty { set; get; }

   public MyClass(string mypropValue) {
      MyProperty = mypropValue;
   }
}

Zugriff einschränken
Es ist möglich auch bei automatischen Properties dem Getter und Setter unterschiedliche Accessmodifier zu geben. Folgendes Codesegment sei gegeben:

   private string _myprop;

   public string MyProperty {
      get { return _myprop; }
      protected set { _myprop = value; }
   }

Dies kann unter C#2008 folgendermassen dargestellt werden:

   public string MyProperty { get; protected set; }

Somit ist es also nur aus ableitenden Klassen das Property MyProperty zu setzen.

Viel Spass

Amazon Kindle

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Ziemlich geiles Produkt von Amazon. Endlich kann man überall seine Ebooks lesen :D

* Revolutionary electronic-paper display provides a sharp, high-resolution screen that looks and reads like real paper.
* Simple to use: no computer, no cables, no syncing.
* Wireless connectivity enables you to shop the Kindle Store directly from your Kindle—whether you’re in the back of a taxi, at the airport, or in bed.
* Buy a book and it is auto-delivered wirelessly in less than one minute.
* More than 90,000 books available, including more than 90 of 112 current New York Times® Best Sellers.
* New York Times® Best Sellers and all New Releases $9.99, unless marked otherwise.
* Free book samples. Download and read first chapters for free before you decide to buy.
* Top U.S. newspapers including The New York Times, Wall Street Journal, and Washington Post; top magazines including TIME, Atlantic Monthly, and Forbes—all auto-delivered wirelessly.
* Top international newspapers from France, Germany, and Ireland; Le Monde, Frankfurter Allgemeine, and The Irish Times—all auto-delivered wirelessly.
* More than 250 top blogs from the worlds of business, technology, sports, entertainment, and politics, including BoingBoing, Slashdot, TechCrunch, ESPN’s Bill Simmons, The Onion, Michelle Malkin, and The Huffington Post—all updated wirelessly throughout the day.
* Lighter and thinner than a typical paperback; weighs only 10.3 ounces.
* Holds over 200 titles.
* Long battery life. Leave wireless on and recharge approximately every other day. Turn wireless off and read for a week or more before recharging. Fully recharges in 2 hours.
* Unlike WiFi, Kindle utilizes the same high-speed data network (EVDO) as advanced cell phones—so you never have to locate a hotspot.
* No monthly wireless bills, service plans, or commitments—we take care of the wireless delivery so you can simply click, buy, and read.
* Includes free wireless access to the planet’s most exhaustive and up-to-date encyclopedia—Wikipedia.org.
* Email your Word documents and pictures (.JPG, .GIF, .BMP, .PNG) to Kindle for easy on-the-go viewing.
* Included in the box: Kindle wireless reader, Book cover, Power adapter, USB 2.0 cable

amazon.com

Schaut euch unbedingt mal die Videos an auf der Page.

C#2008 Sprachfeatures Teil 1: Typisierte lokale Variablen

Montag, den 21. Januar 2008

Heute möchte ich euch die neuen typisierten lokalen Variablen von C#2008 etwas näher bringen. Typisierte lokale Variablen können in der neuen C# Spezifikation nun implizit angegeben werden durch das Keyword var.

In der C#2005 oder C#2.0 Spezifikation musste man noch lokale Variablen gemäss dem untenstehenden Codeausschnitt deklarieren:

   private void MyMethod() {
         int myLocalInt = 0;
         int myLocalBool = false;
   }

Neu ist es möglich durch das Keyword var eine lokale Variable zu deklarieren und der Kompiler wird automatisch den darunterliegenden Datentyp auf Basis des Initialwertes benützen. D.h. der Kompiler erkennt im untenstehenden Codesegment z.B. false als Boolean und wird myLocalBool automatisch als Boolean definieren.

   private void MyMethod() {
         var myLocalInt = 0;
         var myLocalBool = false;
   }

Dies funktioniert sogar mit komplexeren Datentypen oder in Loops, wie das das untenstehende Codesegment zeigt:

   private void MyMethod() {
         var myLocalArray = new int[]{1,2,3,4};
         var myLocalComputers = new List();
         var myLocalMacBook = new MacBookPro();

         foreach(var comp in myLocalComputers) {
              Console.WriteLine("My treasure: {0}", comp);
         }
   }

Ebenfalls ist es möglich implizit typisierte lokale Arrays zu erstellen über folgende Syntax:

   private void MyMethod() {
         var a = new[] {1, 2, 3, 4}; // int array
         var b = new[] {1, 1.2, 1.6, 2.5}; // double array
         var c = new[] { new MacBookPro(), new MacBookPro()}; // macbook pro array
   }

Was man nicht kann

  • Mit var deklarierte lokale Variablen auf Null setzen.
     var myObj = null;
  • Variablen die mit var deklariert wurden keineWerte zuweisen.
     var myData;
  • Implizite Arraydeklaration mit Mischtypen.
     var d = new[] {1, "eins", false};
  • Implizite Nullabletypes.
    var? car = new Car():
  • Deklaration von Feldern in Klassen mit var

Oh nein sind wir jetzt im Skriptingzeitalter?
Soweit kann ich euch beruhigen: Implizit typisierte Daten sind streng typisierten Daten! Das heisst es kann nicht wie bei einschlägigen Skriptsprachen ein anderer Wert einer lokal typisierten Variable zugewiesen werden! D.h. ein Typ

   var myInt = 0;

Kann nicht im späteren Verlauf anderen Datentypen zugewiesen werden. Dies wird vom Kompiler sichergestellt.

Warum soll ich das brauchen?
Naja ich denke man sollte dieses Feature so wenig wie möglich brauchen. Denn falls man später den eigenen Code für Bugfixing wieder heranziehen muss, kann es ganz schön verwirrend sein den entsprechenden Datentyp herauszufinden. Umso schwieriger wird es wenn man den Code eines Kollegen analysieren muss.

Das Keyword var hat vor allem seine Daseinsberechtigung im Umgang mit LINQ. Denn bei LINQ abfragen, weiss man nicht genau, was für ein Datentyp aus der Abfrage herausgeht. Dann deklariert man einfach einen Datentyp mit var und hat dann eine typisierte Variable die implizit durch die LINQ Abfrage definiert ist.

Coole Moves auf Krücken

Sonntag, den 20. Januar 2008

Ziemlich cooles Movie. Vermutlich benützt der Typ noch Schuhe mit kleinen Rollen dran. Aber echt geil zur Musik getanzt… Überzeugt euch selbst:

http://media.ghostrobot.net/7014_workitout_v1_web.mov

Richtiges Invoke von UI Controls

Samstag, den 19. Januar 2008

Zu diesem Thema gibt es meiner Meinung nach im Netz nicht viel schlaue Links und Hinweise, da wollte ich mal ein bisschen aufräumen. Aber zuerst einmal um was es da genau geht.

Wenn man mit dem Visual Studio ein GUI erstellt und auf diesem GUI zum Beispiel eine Textbox hinzufügt , diese GUI dann kompiliert und ausführt, dann laufen alle GUI Operationen im sogenannten Main- oder auch UI-Thread. Dieser Thread ist zuständig für das richtige Updaten, Zeichen etc. der Benutzerelemente.

Programmiert man eine Funktion die viel Rechenzeit braucht und führt diese Funktionen in einem neuen Thread aus, so muss man die Crossthreadingcalls beachten, wenn man aus dem neu erstellten Thread auf die Benutzerelemente des Mainthreads zugreifen will (um zum Beispiel in der Textbox einen Text hinzuzufügen). Denn greift man ohne zusätzliche Sicherheit einfach aus dem zweiten Thread auf das Text Property der Textbox zu, so kann aus unter Umständen dazu führen, dass zwei Thread s zur gleichen Zeit auf die Textbox zugreifen und es kommt zu unvorhersagbaren Verhalten auf dem GUI. Doch wie kann man dies umgehen?

Die Lösung heisst Delegates und Control.Invoke().

Nehmen wir an wir haben eine Methode MyMethod du jedesmal wenn Sie von einem anderen Thread aufgerufen wird auf dem GUI den Text eines Labels myControl auf “Vom Thread aufgeweckt!” setzt. Damit die Methode MyMethod threadsafe aufgerufen werden kann, muss folgendes Codesegment implementiert werden:

Methode ohne Parameter und zugehöriges Delegate

Private delegate void MyMethodDelegate();
Private void MyMethod() {
	if(myControl.InvokeRequired) {
		myControl.Invoke(new MyMethodDelegate(MyMethod));
		return;
	}
	// Add rest of the code here
        myControl.Text = "Vom Thread aufgeweckt!";
}

Der Ablauf des obigen Codesegments ist folgendermassen. Man definiert ein Delegate (quasi typensicherer Methodenpointer), das später auf die Methode MyMethod “zeigt”. Danach prüft man in der eigentlichen Methode über myControl.InvokeRequired ob das Control aus einem anderen Thread angesprochen wurde. Ist dies der Fall, so führt man ein Invoke auf myControl über myControl.Invoke mit dem Delegate MyMethodDelegate durch und übergibt dem Delegate die aufgerufene Methode (hier MyMethod) als Parameter. Nach dem Invoke verlässt man die Methode direkt wieder über die Anweisung return;. Der eigentliche Zugriff auf das Control myControl erfolgt dann im Codeblock // Add rest of the code here.

Die Logik dahinter ist, dass durch den Aufruf von Inkvoke auf das Control, wird über das Delegate die Methode nach einmal aufgerufen und der zugreifende Thread meldet sich quasi beim UI-Thread an und wartet, bis dieser den Zugriff auf das Control frei gibt. Sobald dies der Fall ist, kann der Thread in die Methode und dieses Mal ist das Flag InvokeRequired auf false gesetzt und es wird nur der eigentliche Codeblock bei // Add rest of the code here ausgeführt.

Doch wie funktioniert das Ganze, wenn die Methode MyMethod ein oder mehrere Parameter entgegen nimmt? Hier ist der Codeauszug:

Methode mit Parameter und zugehöriges Delegate

Private delegate void MyMethodWithParameterDelegate(string message);
Private void MyMethodWithParameter(string myParameter) {
	if(myControl.InvokeRequired) {
		myControl.Invoke(new
MyMethodWithParameterDelegate(MyMethodWithParameter), new object[]{ myParameter });
		return;
	}
	// Add rest of the code here
        myControl.Text = myParameter;
}

Der Ablauf ist wieder genau gleich, einfach wird in diesem Fall ein Delegate mit Parameter spezifiziert und beim Invoke wieder ein Delegate erstellt und die Parameter für die Methode als Objektarray übergeben. That’s it!

Viel Spass beim Ausprobieren…

DataSet Connection String auslagern

Mittwoch, den 16. Januar 2008

Falls ihr schon einmal mit Visual Studio 2005 ein DataSet erstellt und genützt habt, kennt ihr sicherlich bereits die Vorzüge aber auch Nachteile dieser ADO.NET Klasse. Ein Nachteil ist zum Beispiel, dass der integrierte Wizard im VS2005 den ConnectionString für die Datenbankverbindung in ein Property in den Ressourcen ablegt und beim Erstellten des typisierten DataSets im generierten Code auf dieses Property verweist. Wie kann man aber vorgehen, um den ConnectionString einfach in eine Konfigurationsdatei auszulagern?

Dazu erzeugt man ein App.config Datei und fügt folgendes Codesegment in die Sektion ein:

App.config

<connectionStrings>
<add name="MyConnectionString"]." connectionString="Data
Source=localhost;Initial Catalog=database;Integrated Security=True"
providerName="System.Data.SqlClient" />
</connectionStrings>

Beim Attribute connectionString fügt man den Wert des ConnectionString Properties aus der Ressourcendatei ein. Ebenfalls muss ein sinnvoller Name für den ConnectionString-Eintrag unter name eingetragen werden. Danach merkt man sich den Namen des ConnectionString-Properties in der Ressourcendatei und fügt einen gleichnamigen Eintrag in die Datei Settings.Designer.cs als Public-Property gemäss untenstehendem Code ein:

Settings.Designer.cs

public string MyConnectionString
{
get
{
return (System.Configuration.ConfigurationManager.
ConnectionStrings["MyConnectionString"].
ConnectionString);
}
}

Damit auf den Namespace System.Configuration zugegriffen werden kann, muss nur noch das entsprechende Assembly über den Referencedialog zum aktuellen Projekt hinzugefügt werden. Danach kann man den ConnectionString-Eintrag in den Ressourcen löschen, das Projekt kompilieren und fertig.

Transformers 2 ;)

Samstag, den 12. Januar 2008