Monatsarchiv für Januar 2008

Neue Form der Eingabe

Montag, den 7. Januar 2008

Ich habe mir heute etwas Gedanken über die Eingabemethode an unseren Computern gemacht. Ich fände es schön, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Tastatur völlig frei zu konfigurieren. Glücklicherweise gibt es bereits solche Ansätze auf dem Markt.

Optimus Maximus keyboard

Each key is a stand-alone display that shows the function currently assigned to it.

Optimus’s customizable layout allows convenient use of any language—Cyrillic, Ancient Greek, Georgian, Arabic, Quenya, hiragana, etc.—as well as of any other character sets: notes, numerals, special symbols, HTML codes, math functions and so on to infinity.

http://www.artlebedev.com/everything/optimus/

Dieses Keyboard gefällt mir persönlich am Besten. Ist aber noch nicht erhältlich…

Optimus Tactus keyboard

Optimus Tactus does not have physical keys, which means there are no restrictions on their shape and size.

Any part of the keyboard surface can be programmed to perform any function or to display any images.

http://www.artlebedev.com/everything/optimus-tactus/

Mehrere Monitore im Betrieb

Sonntag, den 6. Januar 2008

Ich habe zu Hause zwei 18 Zoll Monitore im Betrieb. Dies ist sehr praktisch, so kann man auf dem einen Monitor z.B. die MSDN Dokumentation offen lassen, während dem man auf dem andern Monitor die Entwicklungsumgebung geöffnet hat. Auch wenn man viel über Remotedesktop arbeitet ist dies ganz praktisch, da man die offene Remotedesktopverbindung auf dem zweiten Monitor platzieren kann.

Erweitert man aber einfach den Desktop unter XP oder Vista, so werden alle offenen Programme in der Taskleiste auf dem primären Monitor angezeigt und dies kann schon bald störend werden, wenn man viele Programme offen hat. So habe ich mich nach einer besseren Lösung umgesehen. Für Windows XP gibt es ein Gratistool mit dem Namen Multi-Mon-Taskbar. Das Tool erstellt auf dem zweiten Monitor ebenfalls eine Taskbar und man kann mittels Tastenkombinationen die offenen Fenster und Programme von einem Monitor zum andern schieben (z.B. Ctrl+Alt+Cursor Rechts –> verschiebt die momentan selektierte Anwendung vom Primärmonitor auf den Sekundärmonitor).

Multi-Mon-Taskbar läuft aber nicht unter Vista. Für Vista braucht man das Kostenpflichtige Tool Ultra-Mon. Ultra-Mon bietet noch etwas mehr Funktionalität und die Taskbar sieht auch etwas besser aus (also im Vistastyle). Cool ist auch, dass Ultra-Mon die Möglichkeit bietet, den Mauscursor mit einer Tastenkombination zwischen den Bildschirmen hin und her zu switchen oder sogar den Mauscursor auf einem Bildschirm einzufangen… Ebenfalls können bei Ultra-Mon eigene Skripts in VB, JScript oder Windows Script definiert werden. Überzeugt euch selbst, es gibt eine Testversion auf der Homepage.

Links

Multi-Mon-Taskbar
http://www.mediachance.com/free/multimon.htm
Ultra-Mon
http://www.realtimesoft.com/de/ultramon/

Auch Sony verabschiedet sich vom Kopierschutz

Samstag, den 5. Januar 2008

Hallo Zusammen,

So ich melde mich wieder einmal. Hat etwas länger gedauert, da ich gerade diese Woche mit meinem neuen Job angefangen habe und darum viel beschäftigt war :D . Es regt sich aber wieder etwas an der Copyrightfront. Liest selbst…

Auch Sony verabschiedet sich vom Kopierschutz
Start zum Super Bowl?

Nach einigen erfolgreichen Experimenten verabschiedet sich nun auch die Plattenfirma Sony BMG als letzte der vier Großen vom Kopierschutz für für Musik-Downloads. Voraussichtlich noch im Frühjahr 2008 will Sony BMG Musik ohne DRM anbieten.
Sony BMG will künftig Musikstücke ohne Kopierschutz über das Internet verkaufen. Noch im ersten Quartal 2008 will die Plattenfirma zumindest Teile seines Kataloges ohne DRM anbieten, berichtet das amerikanische Wirtschaftsmagazin “Business Week” unter Berufung auf Quellen aus dem Unternehmen.

Weitere Details werde Sony BMG in den nächsten Wochen bekannt geben, heißt es in dem Bericht. Sie stehen offensichtlich in Zusammenhang mit der Aktion von des Limonadenhersteller Pepsi, der zum Super Bowl Anfang Februar 2008 zusammen mit dem Online-Händler Amazon eine Milliarde Songs von großen Plattenfirmen verschenken will. Der bei einem Sony-Label unter Vertrag stehende Sänger Justin Timberlake ist an der Promotion-Aktion von Pepsi beteiligt.

Erste Erfahrungen mit Musikstücken ohne Digital Right Management (DRM) hat Sony BMG allerdings schon gemacht: Das Unternehmen hat im letzten halben Jahr DRM-freie Stücke von einigen seiner unbekannteren Künstler angeboten.

Sony BMG hat am längsten von der vier großen Musikunternehmen am Kopierschutz festgehalten – trotz der schlechten Erfahrungen, die das Unternehmen mit dem XCP-Kopierschutz bei CDs gemacht hat. Kurz nach Weihnachten 2007 hatte Konkurrent Warner begonnen Musik ohne DRM über Amazon zu verkaufen. Den Anfang machte im Frühjahr 2007 EMI zusammen mit Apple, Universal zog im August 2007 zusammen mit Amazon nach.

Warner und Sony BMG waren in letzter Zeit zunehmend unter Druck geraten, nachdem große Anbieter wie Amazon und die Einzelhandelskette Wal-Mart darauf bestanden hatten, Musik in einem freien Format online zu verkaufen. Allerdings kommen nicht alle Kunden in den Genuss der DRM-freien Musik: So können nur Kunden in den USA und Kanada die freien Musikstücke bei Amazon kaufen, in Deutschland gibt es Amazons Musik-Download-Angebot bislang nicht. (wp)

Quelle: http://www.golem.de/0801/56809.html